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Tino Bomelino - Man muss die Dinge nur zu Ende

Samstag, 26. Januar 2019 - 20:00 bis 22:00

Tino Bomelino - Man muss die Dinge nur zu EndeTino Bomelino vertont einen Keks, nimmt das Publikum auf, loopt seine Stimme und spielt auch ein bisschen Gitarre dazu. Auf diesem bekrümelten Klangteppich lässt er dann textliche Türmchen einstürzen. Das darf er. Er hat ja versprochen hinterher zu saugen. Messerscharf analysiert Tino Bomelino die Spalten der Gesellschaft und seiner Mitmenschen und malt sie mit nahezu dadaistischem Stil bunt aus. Dabei bleibt kein Thema sicher: er analysiert Normen (Kennt ihr das, wenn man jemandem sagt: “Sei vorsichtig!” und dann ist der gar nicht vorsichtig?), die Liebe (Kennt ihr das, wenn man eigentlich Schluss machen will, aber vergisst das dem zu sagen?) und Bagels ( “Ich versteh Bagels nicht. Wo ist die Mitte von meinem Brötchen hin?!”). Gäbe es einen Wettbewerb im snoozen, Tino Bomelino würde ihn verschlafen.

Nebenbei verkauft er auch Slogans an Unternehmen. Beispiele: Zwieback! Wie krass! Ein Mal reicht doch! Tampons. Da will ich auch mal hin. Stühle. Tische für Popos.

Auf seiner Suche findet er vor allem zwei Dinge heraus: 1. Mit Penetranz und Durchhaltevermögen, kann man alles schaffen. Man muss die Dinge nur zu Ende

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Max Goldt liest

Freitag, 1. März 2019 - 20:00 bis 22:00

«Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt.» Gustav Seibt

«Daß Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Daß es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, daß es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und daß sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.» Daniel Kehlmann

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Luksan Wunder - WunderTütenFabrik 2019

Samstag, 6. April 2019 - 20:00 bis 22:00

Wer in letzter Zeit im Internet unterwegs war, dürfte um die WunderTütenFabrik nicht herumgekommen sein: Unter dem Pseudonym „Luksan Wunder“ treibt das Satire-Kollektiv aus Berlin auf YouTube sein wunderliches Unwesen und parodiert dort alles, was sich Erfolgsformat nennt: Von Tutorials zur „Korrekten Aussprache“ von Fremdwörtern („Knotschi“, „Mandscho“) über nützliche Lifehacks („Wie man richtig…eine Kiwi schält, wenn man anstatt Hände Brokkoli hat“) oder ein Reisemagazin, in dem einfach nicht verreist wird bis hin zu den legendären „Literal Videos“, bei denen Musikvideos mit neuem Text versehen werden und die bizarre Bildsprache wörtlich wiedergegeben wird.

Aufwändig produzierter Unfug mit viel Liebe zum Detail vermischt mit Wortwitz, Ironie und hintergründigem Humor: „Hier wird qualität noch kleingeschrieben“ – diesem Motto bleibt die WunderTütenFabrik stets treu, weil sie sich an der Realität der karikierten Formate orientiert. Und so landeten die WunderTütler bereits zahlreiche Viralhits. Die Videos der Crew bringen es daher auch weltweit auf über 400 Millionen Klicks. Was einerseits brüllend komisch ist, legt andererseits den Finger in die offene Wunde unserer medialisierten Zeit.

Die Luksan Wunder-Liveshow ist genau wie ihre Videos: Mal brachial, mal subtil, mal weird - mal Musik, mal Video, mal Stand-Up, mal Sketch - irgendwie alles halt. Aber halt auch immer sehr witzig... eine Wundertüte eben.

Helene Bockhorst - Die fabelhafte Welt der Therapie

Samstag, 4. Mai 2019 - 20:00 bis 22:00

Helene Bockhorst - Die fabelhafte Welt der TherapieWelche positiven Auswirkungen hat eine schlechte Kindheit? Wie exhibitionistisch darf eine Frau sein? Was haben Sex und Kartoffelsalat gemeinsam? Und warum beteiligt sich niemand am Crowdfunding für meine Brustvergrößerung – es hätten doch am Ende alle etwas davon? In meinem Soloprogramm stelle ich mich schonungslos selbst in Frage und präsentiere Geschichten, die lustig sind – sofern man sie nicht miterleben musste.

Es geht um psychische Auffälligkeiten und Schwierigkeiten in sozialen Situationen; um Onlinedating, Sex, Missgeschicke und immer wieder um die Frage: Warum passiert das ausgerechnet mir? Mit meinen Auftritten therapiere ich mich selbst und andere, indem ich alles ausspreche, was schon immer mal gesagt werden musste – und noch einiges darüber hinaus, denn sicher ist sicher.

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

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